
Vorstellung des Kinderheims "Casa de la Providencia"
Dieses Kinderheim liegt in der chilenischen Küstenstadt Valparaiso. Das Heim ist dem Netzwerk der staatlichen Jugend-und Familienhilfe (SENAME) angeschlossen. Es wird von einer kleinen Gemeinschaft von Nonnen geführt, die zum kanadischen Orden der Schwestern von Providencia gehören. Vier Nonnen aus Kanada gründeten das Heim im Jahre 1858.
Die geschlossene Anlage liegt in Valparaiso, am Fuße der Hügel, mitten in einem Stadtviertel, das durch Armut, Prostitution und Gewaltübergriffe geprägt ist. Entsprechend intensiv sind die Sicherheitsvorkehrungen zum Schutze der Heimkinder.
Auf dem Gelände befinden sich neben dem Wohngebäude zusätzlich ein Kindergarten, Unterrichts- und Aufenthaltsräume, eine Turnhalle sowie ein Rückzugsbereich für die religiöse Gemeinschaft der Nonnen. Die Mädchen leben in vier Pavillons, die von Erzieherinnen geleitet und betreut werden. Die engagierte Heimleitung sorgt dafür, dass den Kindern mit einfachsten Mitteln und unter großem persönlichen Einsatz, die Zuwendung und Hilfe zuteil wird, die diese in ihren Familien entbehren mussten.
Im Heim wohnen derzeit 84 Mädchen - im Alter von 2 bis 14 Jahren - die von ihren Eltern abgegeben, verlassen oder per Gerichtsentscheid entzogen wurden.


